Menschen, die den Hamburger Kiez besuchen, sollen keinerlei Waffen wie Messer, Reizgase oder Schlagstöcke mit sich führen – selbst wenn diese laut Waffengesetz nicht als illegal gelten. Lt. HAZ vom 10.12.2011 dürfen sich Feiernde auf dem Hamburger Kiez auch nicht mit einer Glasflasche in der Hand auf der Straße bewegen, da sie bei Prügeleien immer wieder als gefährliche Waffen eingesetzt wurden.
Wer gegen die Auflage verstößt, dem droht dort ein Bußgeld in Höhe von bis zu 500 Euro.
Unsere Meinung dazu:
Wir finden das Hamburger Konzept gut und sind der Meinung, dass dieses auch für das Hannoversche Steintorviertel umgesetzt werden sollte! Uns ist klar, dass sich mit einem Waffenverbot keine Streitereien und Gewaltübergriffe vermeiden lassen, aber wenn man keine Waffen dabei hat, kommt man auch nicht in die Versuchung sie zu benutzen.
————————————————————————————————————————————
Dieser Beitrag spiegelt lediglich die persönliche Meinung von Ralf Kleyer und Jürgen Hey wieder.
————————————————————————————————————————————
Vieles lässt sich als Waffe einsetzen. Auch Autos. Fahrradluftpumpen können schwere Verletzungen erzeugen. Und wer einen Schal bei sich führt, kann andere leicht erwürgen. Ich halte nichts von Verboten.
Eher bin ich dafür, Streithähnen eine öffentliche Arena (z.B. auf dem benachbarten Klagesmarkt) einzurichten. Mit zu akzeptierenden Regeln, Schiedsrichtern und Eintrittsgeld für Zuschauer. Ordnungskräfte sind eh schon vor Ort!
Und wenn die Streitenden die Regeln brechen , dann variable Zwangsgelder!